Stanislav Jerzy Lec

Bekannt für seine Aphorismen und gerne zitiert: Der polnische Lyriker und Aphoristiker Stanisław Jerzy Lec darf in keiner Zitate-Sammlung fehlen, schaffte er es doch immer wieder, Wahrheiten und Weisheiten in wenigen Worten zu bündeln. Eigentlich schade, dass von seinem Gesamtwerk nur so wenig im kollektiven Gedächnis blieb. Fast schon prophetisch ist somit sein folgender Ausspruch:

Von der Mehrzahl der Werke bleiben nur die Zitate übrig. Ist es dann nicht besser, von Anfang an nur die Zitate aufzuschreiben?

 

“Der Flirt ist die Kunst, einer Frau in die Arme zu sinken, ohne ihr in die Hände zu fallen.”

Sacha Guitry

 

“Beim Flirten laufen nicht selten Männer einer Frau nach, die längst hinter ihnen her ist.”

Colette

 

“Flirten ist die Kunst, einen Mann, der einem nahe steht, auf Distanz zu halten.”

Sabine Sasselmann

 

“Flirten ist die Kunst, so weit davon zu laufen, dass man bestimmt eingeholt wird.”

Zsa Zsa Gabor

 

“Ein Flirt ohne tiefere Absicht ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne Eisenbahn.”

Marcello Mastrianni

Richard von Weizsäcker

„Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“

 

„Kultur kostet Geld. Sie kostet vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. (…)
Substantiell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushalts zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich „Subventionen“ nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in eine falsche Richtung. Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.
Und Kultur hängt auch von Personen ab, die sie ins Werk setzen sollen. Es ist ein zentrales öffentliches Interesse, dass Leute, die das können und die schon in Berlin leben, die notwendigen Entfaltungsmöglichkeiten behalten oder bekommen. Und darüber hinaus auch, dass in möglichst großer Dichte und Qualität solche Menschen für Berlin gewonnen werden, wenn sie bereit sind, sich zu engagieren, damit sie hier ihre Kreativität und ihre Kenntnisse wie ihre Weltläufigkeit in den Dienst der Kultur der Stadt und des ganzen Landes stellen.“

Richard von Weizsäcker

 

„Kultur ist kein Luxus, den wir uns entweder leisten oder nach Belieben auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“